Willkommen im neuen Semester!

11221317_1017733954951874_2568638787394339428_oDas Wintersemester 15/16 hat super begonnen! Beim Mensaabend haben wir uns mit vielen Interessierten ausgetauscht und konnten so auf unsere Hochschulgruppe aufmerksam machen. Auf unseren Infoabenden konnten wir das Thema Global Brigades noch genauer vertiefen. Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Semester mit neuen Mitgliedern!

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Danke! – Der Abschlussbericht zum Sommersemester

Blind Books-Verkauf

Ein wunderbares Sommersemester 2015 geht zu Ende. Auch in diesem Frühling und Sommer war GB wieder aktiv bei vielen verschiedenen Veranstaltungen.

So begann das Semester schon mit einer ganz neuen Aktion. Beim Ronde(ll)-vous traf unser Blind Book Verkauf auf reges Interesse und wir konnten viele eingepackte Bücher verkaufen. Doch auch unser Klassiker, der Kuchenverkauf, lief fantastisch und wir konnten einiges für unsere Brigade nach Nicaragua im September einnehmen. Ein Highlight des Semesters war auch das Sommerfest im Kinderhaus Munckerstraße. Zum Motto „Ein Lächeln geht um die Welt“ organisierten wir Spiele und Aktionen, an denen sowohl die Kinder als auch wir viel Freude hatten. Bei den WiWi und Jura Tagen führten wir Studieninteressierte durch die Stadt und lernten dabei selbst so einiges über Bayreuth. Nach leckerem Essen und dem ersten Bier, machten wir uns dann zur Kneipentour auf, die ebenfalls ein voller Erfolg war. Wie sollte es auch anders sein?

In den Hochschulgruppentreffen beschäftigten wir uns neben der Organisation all der Veranstaltungen, auch mit spannenden Referatsthemen. Wir lernten und diskutierten dieses Semester viel über Syrien, die Flüchtlingspolitik, HIV/Aids und Corporate Aid.

Außerdem fand wie jedes Semester der Leadership-Day in Münster statt, den einige unserer HSG-Mitglieder besuchten.

Um die Erfolge des Semesters zu feiern und mit einer letzten Aktion das Semester abzurunden, findet am 7. August die „Summer Break“ Party in der Suite statt. Wir freuen uns mit euch die Ferien einzuläuten!

Als letztes bleibt nur noch eins zu sagen: Dankeschön! Danke, an alle, die unsere Brigade mit kleinen und großen Spenden unterstützt haben. Danke, an unseren wunderbaren Vorstand Christiane, die uns zu diesem Semester leider verlässt. Und vor allem Danke, an unsere HSG-Mitglieder! Ohne euch wären all diese Aktionen nicht möglich gewesen. Ohne euch würde das alles nicht funktionieren! Wir sind stolz auf euch und können es nicht abwarten, euch im nächsten Semester wiederzusehen!

Danke!

Der Frühling ist da…

… und auch wir starten mit Elan und Freude in das neue Semester.

Wir freuen uns sehr darüber, unsere neuen Mitglieder begrüßen zu können! Zusammen haben wir bereits einige spannende Events in aktiver Planung. So ist bereits, zusammen mit der HSG aus Münster, eine Public Health Brigade nach Nicaragua geplant. Und los geht es schon im September!

Wer Zeit und Lust hat, mitzumachen, darf sich immer gerne einfach die kommenden Dienstage um 20Uhr im S52 (RW) einfinden und mit uns zusammen einen produktiven und lustigen Abend verbringen.

Schreibt uns am besten vorab eine kurze Nachricht an uni-bayreuth@globalbrigades.org oder schreibt uns auf Facebook eine Nachricht. Dies gilt natürlich auch für alle Fragen und Anregungen.  Wir freuen uns darauf, von euch zu hören!

Das sind wir!

Das sind wir!

Neue Info-Veranstaltung

Die neuen Global Brigades Infoveranstaltungen stehen fest!

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Du interessierst dich für Themen der Entwicklungszusammenarbeit und der Sozialen Gerechtigkeit? Du organisierst gerne Events und Partys? Du möchtest Verantwortung übernehmen und arbeitest gerne im Team? Du hast Interesse an Auslandserfahrung und kulturellem Austausch?

Dann bist du bei uns richtig!!! Wir bieten dir den optimalen Mix! Komm zu unserem Infoabend und lass dich begeistern!!!!

Die Brigade ist zurück!

Unsere Brigaden Teilnehmer sind zurück! Sie haben so viel erlebt und gesehen. Ihre Erlebnisse, Geschichten und wie sie auf der Brigade gearbeitet haben.

IMG_0306Schon von Weitem erkennt man ein riesiges Gebäude. Traditionell gebaut, aber wesentlich größer als die anderen Gebäude in Arimae. Man betritt den Raum ohne Wände und sieht 5 Stuhlkreise. In jeder Gruppe sitzen einige Frauen, scheinbar aus Arimae, mit bunten Röcken und aufmerksamen Gesichtern. Außerdem einige nicht ganz in die Umgebung passende junge Erwachsene. Alle sind vertieft in ihre Arbeit.

Geht man näher an eine Gruppe heran, erkennt man Plakate. Die Frauen kleben gerade Papierstreifen in Kreisdiagramme, während die „Fremden“ auf Englisch erzählen, was zunächst auf Spanisch übersetzt wird und später dann noch für einzelne Frauen auf die Stammessprache Embera.

So oder so ähnlich kann man sich einen klassischen Moment unserer Business-Brigade im März 2015 vorstellen. Die „Fremden“ waren sechs Studierende aus Bayreuth, so wie weiter Studierende aus Pennsylvania. Und obwohl wir auf den Beobachter vielleicht fremd wirkten, so fühlten wir uns schon ziemlich bald willkommen und gut aufgenommen in Arimae, einem kleinen Reservat in Darién (östliches Panama).

Nun jedoch eine etwas chronologischere Darstellung unserer Brigade.
Wir kamen nach einem langen Flug in Panama City an, wo wir auf die amerikanischen Studenten warteten. Von dort aus fuhren wir fünf Stunden mit dem Bus über den Panamerican Highway. Umso weiter wir uns von Panama entfernten, desto schlechter wurden die Straßenverhältnisse und  da wir das Schlafen deshalb sowieso vergessen konnten, fanden die ersten Gespräche mit unseren amerikanischen Mitreisenden statt. Da wir erst spät am Abend ankamen, wurden schnell Betten in dem riesengroßen Schlaflager reserviert, um dann schnell zu essen und sofort in einen tiefen Schlaf zu fallen.
Dieser währte nicht all zu lange, da am nächsten Morgen früh das Frühstück anstand. Danach hatten wir Zeit uns einzuleben und fuhren dann das erste Mal in die Community.
Um die Frauen besser kennenzulernen, führten wir Vier-Augen-Gespräche, die je nach Spanisch-Level der Studierende mal wirklich interessant oder auch wirklich katastrophal ausfielen. So mancher wünschte sich danach, er hätte vor der Brigade doch ein bisschen mehr Spanisch gelernt. Anschließend führten uns die Frauen noch durch die Community, wo wir sehr unterschiedliche Behausungen vorfanden und an einem Fluss standen, dessen Wasser als Trink-, Dusch- und Spülwasser genutzt wird. Leider mussten wir danach schon wieder zurückfahren.

Nach dem Abendessen wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, in denen wir die WorkshopsIMG_0329 für die nächsten drei Tage vorbereiteten und uns anschließend gegenseitig vorstellten. Die Themen dafür waren „debt crisis“, „reactions during a debt crisis“ und „honesty and reputation“. Nach dem anstrengenden Tag freuten wir uns wieder aufs Bett.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück sofort in den Bus nach Arimae. Dort gingen wir nach einem weiteren Kennenlernspiel sofort in die Workshopgruppen und begannen mit dem Workshop zur „debt crisis“. Nach einem kleinen Mittagssnack war es dann Zeit für unsere erste Beratung in den Unternehmen. Es war sehr spannend die Frauen (bzw. sogar einen Mann) mit all ihren Ideen, Geschichten und Problemen kennenzulernen, worum es bei der ersten Beratung erst einmal ging. Es war dennoch nicht einfach eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, weshalb wir bei der Reflexion am Abend zum größten Teil etwas geknickt waren.  Dies sollte sich jedoch am nächsten Tag ändern, weshalb wir wieder den ganzen Abend in der Küche saßen und ausgearbeitet haben, wie wir unseren Klienten helfen können. Dabei ging es bei einigen um einfache Buchführungsfähigkeiten, bei anderen wiederum um Marketing oder die Produktion.

Unsere Unternehmen waren alle entweder kleine Supermärkte, gennant Kiosco, in der Community oder landwirtschaftliche Unternehmen, die Kochbananen und Yucca anpflanzten.
Nach der guten Vorbereitung am Vorabend, fuhren wir voller Vorfreude am nächsten Morgen wieder in die Community, wo die Frauen gespannt auf den nächsten Workshop zum Thema reactions during a debt crisis warteten. Außerdem wiederholten wir nochmal das gestern Erlernte, um so das Wissen zu sichern. Wir waren begeistert, wie die Frauen offener wurden und uns vieles über ihr Privatleben erzählten. So erstellten sie beispielsweise die oben erwähnten Kreisdiagramme, in denen sie ihre Ausgaben kategorisierten und festhielten. Hiebei merkten sowohl die Studierende als auch die Einheimischen, dass sie teilweise Ausgaben haben, die sie ohne Probleme einsparen könnten. Am Nachmittag gingen wir wieder in die Beratungen, wo nun auch erste Fortschritte gemacht wurden. Wir bekamen einen engeren Bezug zu den Klienten und es gab Erfolgserlebnisse bei der Erklärung einiger Methoden. Diese positive Entwicklung merkte man nun auch in der Reflexion. Alle schienen am dritten Tag zufriedener zu sein als die Tage zuvor und konnten mit dieser Motivation gut bis in die Nacht weiterarbeiten.

Auch der dritte Workshop am nächsten Tag verlief positiv. Er begann ausnahmsweise in der großen Gruppe mit allen und erst später haben wir uns aufgeteilt.

Am Ende des letzten Workshops bedankten sich viele der Frauen und wir wurden langsam traurig, dass es bald schon vorbei sein sollte. Nachmittags fand dann auch die letzte Beratung statt und wir konnten unsere Klienten (abgesehen von einigen Kleinigkeiten, die wir noch am Abend fertigstellten) guten Gewissens verabschieden. Der Abend bestand dann wie gesagt aus langen Bastelarbeiten, in denen Schilder gemalt und Bücher beschriftet wurden.

Und am letzten Tag war dann der Cultural Day, auf den wir uns schon so lange freuten. Die Frauen begrüßten uns geschminkt am ganzen Körper und in traditioneller Kleidung mit Tänzen, bei denen wir selbstverständlich sofort mitmachen wollten. So lernten wir den Adler- und Schlangentanz und blamierten uns vor allen Einheimischen.
Danach wurden uns traditionelle Schmuckstücke und Kleidung vorgestellt, die wir anschließend als Souvenirs kaufen konnten. Außerdem konnten wir uns mit einem Henna-Artigen Beerengemisch tätowieren lassen und die letzten Gespräche mit unseren lieb gewonnenen Klienten führen. Der Abschied war dementsprechend schwer und wir wollten am Liebsten gar nicht mehr zurück in den Bus. Doch irgendwann war es dann doch so weit und wir verbrachten noch einen schönen Abend mit unseren amerikanischen Freunden bis wir am nächsten Morgen zum Flughafen gefahren wurden, von wo aus dann weitere Abenteuer begannen.

Panama

Morgen ist es soweit. Die Business Brigade März 2015 der Universität Bayreuth tritt ihre Reise nach Panama an. Die Business-Profile der Partnerprojekte klingen viel versprechend. Unserer Teilnehmer sind gespannt und voller Vorfreude was sie in Panama erwarten wird. Die Reise führt uns in die rurale Gegend von Animae wo wir zusammen mit Studenten der Penn State University insgesamt 5 MicrounternehmerInnen bei ihren Unternehmensideen tatkräftig unterstützen. Es handelt sich vor allem um Kleinstunternehmen im Servicebereich. An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unserer Business Brigade ermöglicht haben. Wir freuen uns sehr schon in wenigen Tagen von unseren Projekten und Erfahrungen berichten zu können.